

Das Ernährungskonzept der Ostseeklinik Poel
Die Versorgung unseres Körpers mit Energie und allen notwendigen Stoffen erfolgt fast ausschließlich über das Essen und Trinken. Aber Ernährung kann mehr: sie stellt nicht nur sicher, dass kein Nährstoffmangel auftritt, sondern trägt auch durch verschiedene Schutzstoffe, wie z.B. die bioaktiven Substanzen, zur Prävention von Krankheiten bei.
Denn Gesundheit und Vitalität jedes einzelnen wird ganz entscheidend von einer gesunden Ernährung beeinflusst. Aus diesem Grund ist es so wichtig, darauf zu achten, welcher Art und Qualität die Nahrungsmittel sind, die wir täglich zu uns nehmen. Entscheidender Faktor für den Erfolg einer gesundheitsfördernden und vitalisierenden Ernährung ist aber nicht nur die Wahl geeigneter Produkte, sondern auch die Zubereitungsweise der Speisen und die dauerhafte Anwendung gesundheitsförderlicher Ernährungsprinzipien.
Deswegen bereiten Thomas Hönsch, Küchenchef der Ostseeklinik Poel, und sein Team alle Speisen nach dem Prinzip der mediterranen bzw. der modifizierten mediterranen Ernährungsform zu. „Ernährungswissenschaftler und Mediziner sind sich heute einig, dass so eine Ernährung, wenn sie dauerhaft praktiziert wird, Arteriosklerose vorbeugende, koronarschützende und gesundheitsfördernde Wirkung hat.“
Charakteristisch für die mediterrane Küche ist vor allem der Einsatz von viel frischem saisonalem Obst und Gemüse, wenig Fleisch und mehr Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch. Weil Obst und Gemüse, nur wenn sie richtig ausgereift sind, ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Spurenelemente voll ausgebildet haben, wird bereits bei der Wahl der Rohstoffe auf Saisonprodukte aus regionalem, kontrolliert integriertem Anbau geachtet. Da werden die Kartoffeln dann auch schonmal vom Landwirt selbst in die Ostseeklinik Poel gefahren, um dem gesundheitsförderlichen Ernährungsprinzip des Hauses gerecht zu werden!
Neben der fast ausschließlichen Verarbeitung von Ölen mit gesundheitsförderlichen Fettsäuren wie Raps- und Olivenöl sowie Walnuss- und Leinöl, die für einen ausgewogenen Fettsäurehaushalt sorgen, wird vor allem auf den Verzicht von Fertigprodukten gesetzt. Durch die qualitativ hochwertige Eigenproduktion sämtlicher Menüs, Salate und Backwaren werden Zusatzstoffe im Speiseangebot auf ein Minimum reduziert. Damit kann nicht nur individuell auf Allergiker eingegangen werden, auch ärztlich verordnete spezielle Kostformen wie Reduktionskost, Schonkost oder bei besonderen Krankheitsformen angewiesene Diäten können nach Bedarf jederzeit zubereitet werden. Für unsere kleinen Patienten bieten wir Kleinkindkost, Babybreie oder auch Sondernahrung gerne an.
„Eine dauerhafte Umsetzung einer gesundheitsfördernden Ernährungsform wird allerdings nur praktiziert, wenn diese auch problemlos und möglichst einfach umsetzbar ist und der Genusswert der Speisen begeistert.“ weiß Thomas Hönsch. Zusammen mit unserer Ernährungsberaterin Frau Lange und ausgebildeten Diätassistenten haben z.B. die kleinen und großen Patienten unserer Adi-Gruppen in der Lehrküche die Möglichkeit, die Ernährungsprinzipien und die beliebtesten Rezepte aus der Klinikküche zu erlernen und mit in ihren eigenen Alltag nach der Heilbehandlung einfließen zu lassen.


